Kategorienarchiv: AG Öffentlichkeitsarbeit

Willkommen in Löbtau e.V. bei Dresden is(s)t bunt – ein Gastmahl für alle

Dresden isst bunt 2018 Titelbild

  Bereits zum dritten Mal war ganz Dresden eingeladen, sich am „Gastmahl für alle“ bei der Veranstaltung Dresden is(s)t bunt zu beteiligen. Auch Willkommen in Löbtau e.V. folgte erneut dem Aufruf: am 19.06.2018 ab 17 Uhr gesellten wir uns an die lange Tafel um gemeinsam zu essen, trinken, spielen und uns auszutauschen.     Neben unserem Verein waren zahlreiche weitere Vereine, Institutionen und Politiker*innen an den 250 Tischen vertreten. Das gemeinsame Essen wurde von einem breitgefächerten Unterhaltungsprogramm begleitet – hier durfte

Das Sprachcafé: Kontakte knüpfen in geselliger Atmosphäre

Ausländische Gäste beim Sprachcafé

Es ist familiär in der Multifunktionseinrichtung „Platz Da“. Es stehen Tee, Gebäck und – jahreszeitlich konsequent – Kirschen auf dem flachen Tisch zwischen den Sofas. Die Gespräche sind vielseitig: Als ich ankomme geht es um den Jakobsweg, der ausgeschildert auch durch Sachsen antretbar ist. Mohammad, ein gerne lachender Syrer und Murat, noch etwas zurückhaltend, hören interessiert zu. Mohammad kam vor 21 Monaten nach Deutschland. Momentan wartet er auf die Ergebnisse seines letzten Deutschkurses. Die Klausuren müssen erst nach Nürnberg geschickt,

Redebeitrag auf der Tolerade 2017

Hier veröffentlichen wir unseren Redebeitrag, der in gekürzter Form auf der Tolerade 2017 verlesen wurde: Mit dem Verkauf der städtischen Wohnbaugesellschaft 2006 durch die Schwarz-Gelbe Stadtratsmehrheit wurde der Anfang gemacht für eine Mietpreisspirale, von der heute fast alle DresdenInnen betroffen sind. Über Nacht wurden 50.000 Wohnungen an den US-amerikanischen Investor Fortress verkauft. Infolgedessen hat sich der Mietspiegel in Dresden seit der Erhebung 2011 bis heute um fast 50% erhöht. Dresden ist keine Stadt mehr, die für bezahlbare Mieten bekannt ist,

SpenderInnen gesucht: Tarek soll ankommen dürfen

Gemeinsamer Spendenaufruf vom Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ und dem WUMS e.V. Seit Februar lebt Tarek N. in Löbtau, kennengelernt haben wir ihn beim Willkommenfest für die Geflüchteten des Übergangswohnheims der Tharandter Straße 8. In der Nachbarschaft hat er ein WG-Zimmer gefunden, doch das Sozialamt übernimmt die Miete bisher nicht. Damit Tarek dort wohnen kann, wo er sich wohlfühlt, bitten das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ und der WUMS e.V. um Ihre Spende, bis das Sozialamt die Miete zahlt. Seit der Eröffnung

Asylsuchende, Flüchtlinge oder Asylbewerber? Sensible Sprache im Einwanderungsland

Heute frisch mit der Post gekommen – das Glossar „Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland“ von den Neuen Deutschen Medienmachern. Dieses Glossar wird die AG Öffentlichkeitsarbeit in Zukunft zu Rate ziehen, wenn es darum geht,  im Blog zu texten, Pressemitteilungen zu schreiben oder auf Facebook zu posten. Denn Sprache schafft Bewusstsein – und als Netzwerk, das sich für ein Miteinander verschiedenster Menschen einsetzt, möchte Willkommen in Löbtau möglichst keine ausgrenzenden, beschönigenden oder unangebrachten Begriffe benutzen. Vieles hat sich in den allgemeinen

Zeltstadt Dresden: Das Land muss seinen Pflichten nachkommen

Gemeinsame Presseerklärung von Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen, dem Kulturbüro Sachsen e.V., RAA Sachsen e.V., des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins (RAV), des Netzwerks Asyl, Migration und Flucht (NAMF), Medinetz Dresden und der Initiative „Willkommen in Löbtau“ vom 30.07.2015 Zeltstadt Dresden: Das Land muss seinen Pflichten nachkommen Die steigenden Zahlen von Geflüchteten sind seit langem Realität und bedürfen umfassender Konzepte. Davon ist beim Thema Asyl in Sachsen- zu Lasten der Geflüchteten – nichts erkennbar. Rechtsanwältin Dr. Kati Lang vom Republikanischen Anwältinnen- und

Statement des Netzwerkes „Willkommen in Löbtau“ zum Todesfall im Asylsuchendenheim auf der Tharandter Straße 8 am Morgen des 26.04.15

Am Sonntagmorgen kam es im Asylsuchendenheim auf der Tharandter Straße 8 zu einem Streit zwischen zwei Besuchern des Heims, welcher mit dem Tod eines 32-jährigen endete. Der vermeintliche Täter wurde wenig später von der Polizei festgenommen. Das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ ist betroffen über den Vorfall und kümmert sich derzeit um die Bewohner des Heims. Als das Netzwerk über die Geschehnisse informiert wurde, gingen einige Mitglieder sofort zum Heim, um mit den Bewohnern zu sprechen. Der Tathergang ist bislang unklar

Bürgermeister Hilbert besucht Asylsuchende im T8

Am Gründonnerstag, den 02.04.2015, hat der amtierende Erste Bürgermeister Dirk Hilbert das Ortsamt Cotta besucht. Der „Tag des Ortsamts“ ist eine Initiative der ehemaligen Oberbürgermeisterin Helma Orosz, bei welcher die verschiedenen Ortsamtsbereiche in regelmäßigen Abständen besucht werden. Einer der Besuchspunkte war das neue Übergangswohnheim „T8“ in Löbtau. Hier kam Herr Hilbert mit den Bewohnern und den Mitgliedern des Netzwerks „Willkommen in Löbtau“ ins Gespräch. Beteiligt waren auch die Ortsamtsleiterin Frau Brauner, die Regionalkoordinatorin Frau Flad, die Heimleiterin Frau Kharmatch und

Podiumsdiskussion „Geflüchtete in Löbtau – eine Herausforderung?!“

Lange und intensiv hatte der Arbeitskreis „Podiumsdiskussion“ des Netzwerks den Abend vorbereitet. Als es am 28. Januar 2015 endlich soweit war, staunten wir nicht schlecht, wie viele Interessierte die Podiumsdiskussion in der Löbtauer Hoffnungskirche anzog. Die etwa 350 Sitzplätze waren restlos gefüllt. Mit der Veranstaltung wollten wir für die Menschen in der Nachbarschaft des neuen „Übergangswohnheims“ auf der Tharandter Straße eine Gelegenheit schaffen, ihre Gedanken, Sorgen und Wünsche zum Ausdruck zu bringen… Sie sollten miteinander und mit den Gästen auf

Tag der offenen Tür in der Asylunterkunft „T8“: Willkommen in Löbtau zieht durchwachsenes Fazit

Pressemitteilung Am 30.01. veranstaltete das Sozialamt in der neuen Asylunterkunft auf der Tharandter Straße 8 einen Tag der offenen Tür. Dieser fand unter großem medialem Interesse von regionalen und bundesweiten Medien statt, die sich um 11 Uhr zu einer Pressekonferenz einfanden. Über den Tag verteilt besuchten ca. 500 BürgerInnen das Heim. Für Fragen dieser BürgerInnen zur Asylthematik standen u.a. VertreterInnen des Netzwerkes zur Verfügung. Bei den BesucherInnen bestand hoher Mitteilungsbedarf. Neben Diskussionen zwischen Ihnen und mit VertreterInnen des Netzwerks konnten

Tag der offenen Tür, 30.1.2015

Am 30.1. zwischen 12 und 17 Uhr öffnete das Sozialamt der Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit dem vorübergehenden Betreiber, der Human-Care GmbH, das künftige Übergangswohnheim für die Löbtauer. Zuvor hatte man uns, dem Netzwerk, kurzfristig auch die Mitgestaltung dieses Tags der offenen Tür gestattet. Mit insgesamt ca. 12 Ehrenamtlichen standen wir den zwei Mitarbeitern des Sozialamts sowie einer Mitarbeiterin der Betreiberfirma allen interessierten Bürgern mit allgemeinen Informationen, zum Nachdenken anregenden Aufstellern sowie kleinen Mitmach-Aktionen zur Verfügung. Wir verstehen uns als Bürgernetzwerk,

Großes Interesse in Löbtau an Dialog mit Politik und Flüchtlingen

Am 28. Januar 2015 folgten etwa 350 ZuhörerInnen der Einladung des Netzwerks „Willkommen in Löbtau“ zur Podiumsdiskussion „Geflüchtete in Löbtau – eine Herausforderung?!“ in die Hoffnungskirche. Damit wollte das Netzwerks, ein Zusammenschluss aus engagierten BürgerInnen, Kirchgemeinden, Vereinen und verschiedenen Parteien, mit alteingesessenen LöbtauerInnen über die Eröffnung eines neuen Übergangsheims im Stadtteil ins Gespräch kommen. Das Besondere an dem von Dr. Petra Schickert vom Kulturbüro Sachsen und Marko Schmidt vom Sächsischen Flüchtlingsrat moderierten Podium war, dass mit Kassem Taher Saleh jemand

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