Kategorienarchiv: AG Ausbildung und Arbeit

Fachtag Asyl und Arbeit: Zusammenarbeit gegen die Informationskrise

Rund 60 Teilnehmer/innen folgten am 6.10.2018 der Einladung des Bürgerbüros Dr. Eva Maria Stange und der AG Ausbildung und Arbeit des Netzwerks „Willkommen in Löbtau e.V.“ in den Gemeindesaal der Hoffnungskirche in Dresden-Löbtau. „Wir haben keine Flüchtlingskrise, wir haben eine Informationskrise“ konstatiert Michael Kobel, Leiter der AG Ausbildung und Arbeit, gleich zu Beginn der Veranstaltung und zeigt damit die Zielsetzung des Fachtags auf. Am Vormittag standen Berichte von ehrenamtlichen Helfern, Firmen und Geflüchteten mit positiven und negativen Erfahrungen in der

„Ohne die Freiwilligen können Sie das vergessen!“ – Eine Studie der Bertelsmann Stiftung zu bürgerschaftlichem Engagement in der Arbeitsmarktintegration

Die Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt ist derzeit – und sicherlich auch für die kommenden Jahre – eine der drängendsten Herausforderungen im Kontext von Migration und Integration. „Von den ca. 1,47 Millionen Geflüchteten, die seit 2015 in Deutschland angekommen sind, hat jeder Vierte mittlerweile Arbeit gefunden. Jeder Fünfte ist sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Weitere 100.000 Flüchtlinge werden 2018 voraussichtlich eine Arbeit finden. […] Nichtsdestoweniger sind viele hunderttausend Menschen in der Grundsicherung Hartz IV. Und wenn andere wissenschaftlichen Aussagen stimmen, dass es

Es geht nur Miteinander!

Unter dem Titel „Von Weimar nach Dresden“ hatte sich der stellvertretende Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, Dr. Bert Pampel, im November in der SZ an einer Analyse des Nährbodens des Populismus und der Gefahren für unsere Demokratie versucht. Sein Artikel gipfelte in Sätzen wie „Gefahr droht durch die weitere Einwanderung von Millionen Menschen, die weder unsere Sprache sprechen noch unsere kulturellen, religiösen und politischen Überzeugungen teilen.“ Die Replik des Leiters unserer Arbeitsgruppe „Ausbildung und Arbeit für Geflüchtete“, Michael Kobel, ist

Bei schönem Wetter kann jeder feiern

Als wir uns am ersten Sonnabend im Febraur zu unserem Winterspaziergang am Goldenen Reiter trafen, war es zwar kalt, aber zuweilen schien noch die Sonne. Während die Ur-Dresdner fast vollständig erschienen, musste mancher von unseren betreuten Flüchtlingen erst überredet werden, die Bettdecke zurückzuschlagen oder die Wasserpfeife wegzulegen. Am Ende waren es aber fast genau 40 Personen, die mit uns zum Blauen Wunder spazierten und dort ein Picknick am Lagerfeuer genossen. Dank einer befreundeten Familie, die mit ihrem Patenkind (ü35) extra

Ausschreibung für zwei Koordinationsstellen auf Minijob-Basis

Seit Dezember 2014 begleiten und fördern die Ehrenamtlichen des Netzwerks Willkommen in Löbtau geflüchtete Menschen aus Dresden und Umgebung bei ihrem Integrationsprozess. Neben zahlreichen wöchentlichen Angeboten, wie einem interkulturellen Kochabend, einem offenen Garten, einem Sprachabend und -café, einer Nähwerkstatt, einem Fußballtreff und einer Fahrradwerkstatt, betreibt das Netzwerk außerdem einen Spendenraum, einen Lernraum und unterstützt Geflüchtete mit Hilfe von langfristigen Patenschaften bei ihrer Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Im Rahmen der nachhaltigen Weiterentwicklung unserer Arbeit suchen wir ab 01.03.2018 auf

Thesenpapier des Lenkungsausschusses nimmt Anregungen von Willkommen in Löbtau auf

„Machen wir die richtigen Dinge und machen wir die Dinge richtig?“ Diese Frage steht als Hauptüberschrift über einem Thesenpapier des Dresdner Lenkungsausschusses zur Integration von Zugewanderten in den Arbeitsmarkt unter Federführung von Oberbürgermeister Dirk Hilbert. Seit dem Frühjahr 2017 haben Mitglieder unserer Initiative „Willkommen in Löbtau“ in verschiedensten Gesprächen und schriftlichen Kontakten versucht, die Qualität der Sprachkurse für Geflüchtete zu hinterfragen. Grund hierfür waren Beobachtungen, dass kaum mehr als 50% der Kursteilnehmer die entsprechenden Prüfungen im ersten Anlauf schaffen. Wir

Friedenskultur als Kommunikationsaufgabe

Vom ersten bis zum dritten Oktober veranstaltet der Memorare Pacem e.V. den Internationalen Dresden Dialog. Mit Gästen aus mehr als 30 europäischen Städten sollen insbesondere die aktuellen Fragen des gesellschaftlichen Zusammenhaltes in den Städten und Kommunen in Europa diskutiert werden. „Willkommen in Löbtau“ war am Sonntag nachmittag bei der Auftaktveranstaltung im Hygienemuseum durch uns vertreten. Im Panel 2 der Arbeitstagung stellten Gäste aus Mailand, Schweinfurt, Thessaloniki, Coventry und  San Sebastian verschiedene erfolgreiche Projekte von Bürgerbeteiligung und Mitbestimmung in ihren Städten

Unser interkultureller Lernraum startet im September

Lernraum für Schule und Berufsausbildung: Zusammen mit dem Jugend- und Kulturzentrum SPIKE in Leubnitz-Neuostra  startet unsere AG „Arbeit und Ausbildung“  ab 4. Sepetmber einen Lernraum für Migrant/inn/en, Geflüchtete und Einheimische aus ganz Dresden. Auf dem Weg ins Berufsleben finden Schüler/innen und Auszubildende dort Unterstützung von ehrenamtlichen Helfer/innen beim gemeinsamen Lernen für Schule und Sprachkurse. Neben der Lern- und Hausaufgabenhilfe wird auch beim Schreiben von Bewerbungen oder Ausfüllen von Formularen geholfen. „Wir bieten einen offenen Treffpunkt zur Nachhilfe und zur Unterstützung für

„Willkommen in Löbtau“ erhält Dresdner Integrationspreis für AG „Ausbildung und Arbeit“

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden Dirk Hilbert hat unser Netzwerk für die Arbeitsgemeinschaft „Ausbildung und Arbeit“ mit dem Dresdner Integrationspreis 2016 ausgezeichnet. Der Preis ehrt erfolgreiches Engagement für die Integration von Migrantinnen und Migranten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wurde am 20. Dezember 2016 zum ersten Mal vergeben. Gewürdigt werden vorbildliche Aktivitäten des interkulturellen Engagements, die einen nachhaltigen Beitrag für ein vielfältiges, weltoffenes und solidarisches Miteinander in der Dresdner Stadtgesellschaft leisten. Es ist eine große Ehre für unsere Arbeitsgemeinschaft und das

Vernetzungsabend der AG Arbeit und Ausbildung für Geflüchtete – Ein Erfahrungsaustausch

Gruppe Schnittstelle Arbeitgeber Geflüchtete

Am 21.06.2016 lud die „AG Arbeit und Ausbildung“ zu einem Vernetzungsabend für den Austausch über Erfahrungen bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt ein. Die rund 30 Teilnehmer/innen aus unterschiedlichen Initiativen und Unterstützungseinrichtungen aus der Landeshauptstadt und darüber hinaus trafen sich in den Räumlichkeiten der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften und bildeten vier Arbeitsgruppen. Die öffentlich zugänglich dokumentierten Ergebnisse zeigen, dass noch einige Arbeit vor den Engagierten und den Geflüchteten liegt, obwohl bereits vielfältige Angebote existieren.

Informations- und Patenschaftsabend „Ausbildung und Arbeit für Geflüchtete“

Oft besitzen Geflüchtete gute Voraussetzungen, sich in den Arbeitsmarkt zu integrieren, haben aber leider nicht genügend Informationen darüber, wie man das anpackt. Auf dem Weg zu einer festen Anstellung gibt es zudem viele Hürden – sprachliche, gesetzliche, bürokratische, strukturelle, die sie ohne Unterstützung meist nur sehr schwer überwinden können. Persönliche längerfristige Arbeitssuche-Patenschaften können hier eine große Hilfe sein. Das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ veranstaltete am 12. November 2015 einen Informations- und Patenschaftsabend zum Thema „Ausbildung und Arbeit für Geflüchtete“. Eingeladen