Einladung zum Mitgärtnern – jeden Mittwoch ab 17 Uhr!

Seit Mai 2015 wird im Hinterhof der Emil-Überall-Straße 6 in Dresden Löbtau fleißig gegraben, gepflanzt und geerntet. Natur- und gartenbegeisterte Dresdner aus dem Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ haben sich zusammengefunden, um mit geflüchteten Menschen die ehemals  verwilderte Fläche zu gestalten und zu bewirtschaften. In der frostfreien Zeit, ungefähr zwischen März und Oktober, können Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln, Erdbeeren, Kürbis, Radieschen und viele andere Sorten angepflanzt und geerntet werden. Bereits im vergangenen Jahr nutzten die Geflüchteten und Einheimischen die Erntezeit auch für

Internationale Fahrraddemonstration durch Löbtau und Gorbitz

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Mit einer Fahrraddemonstration haben am 18.6.2016 etwa 80 Teilnehmende sichere Fluchtwege für Schutzsuchende und ein Ende der europäischen Abschottungspolitik gefordert. Unter dem Motto „Rides and Rights for Refugees“ starteten sie auf der Columbusstraße und fuhren zur Zwischenkundgebung nach Gorbitz. Dort forderten sie die Anerkennung ausländischer Ausbildungen, das Ende von 1-Euro-Jobs und die Abschaffung der Residenzpflicht. Die Teilnehmenden kamen aus Syrien, Eritrea, Marokko und Deutschland. Bei der Zwischenkundgebung am Amalie-Dietrich-Platz forderten Vertreter des Internationalistischen Zentrums (IZ) Dresden ein würdiges Leben und

Willkommen in Löbtau begrüßt Vorhaben für interkulturelle Wohnprojekte

Der Ortsbeirat Cotta hat in seiner Sitzung vom 16.6.2016 mit großer Mehrheit dafür gestimmt, dass auf zwei kommunalen Grundstücken in Löbtau interkulturelle Wohnprojekte entstehen. Dort sollen Menschen mit und ohne Einwanderungsgeschichte gemeinsam wohnen, auch Ge-meinschaftsflächen sind geplant. Das Netzwerk Willkommen in Löbtau unterstützt dieses Vor-haben und verweist auf den Vorschlag des Architekturbüros Reiter Architekten BDA. Die ArchitektInnen hatten dem Netzwerk bereits ein Konzept für ein Selbstbauprojekt vorgestellt. Die Vorlage [1], über die der Stadtrat beschließen muss, sieht Folgendes vor: Die

Critical Mass: Auf zwei Rädern für sichere Fluchtwege

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Das Netzwerk Willkommen in Löbtau lädt am Sonnabend, 18.6., zu einer kritischen Fahrrad-demonstration für die Rechte geflüchteter Menschen ein. Unter dem Titel „Rides & Rights for Refugees“ setzen die Teilnehmenden ein Zeichen der Solidarität mit allen Schutzsuchenden und fordern sichere Fluchtwege. Beginn ist um 12 Uhr auf der Columbusstraße.   Die Route führt zu einer Zwischenkundgebung zum Amalie-Dietrich-Platz, wo VertreterInnen aus Gruppen von UnterstützerInnen und Geflüchteten Redebeiträge halten. Dann geht es gemeinsam zurück nach Löbtau. Die Critical Mass geht durch

Erster Nachbarschaftsbrunch am Bonhoefferplatz

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Letzten Sonntag war was los am Bonhoefferplatz in Löbtau. Das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ hat die Nachbarschaft des Stadtteils zu einem Brunch eingeladen. Gekommen sind rund 50 Nachbarinnen und Nachbarn – manche alteingesessen, andere neu in Löbtau und Dresden. Die Idee dazu hatte die AG Antirassistische Bildungsarbeit. Das Ziel, Menschen aus ihren Häusern zu locken und ins Gespräch zu kommen, ist wunderbar aufgegangen. Jeder hat mitgebracht, was er gerne selbst essen und teilen möchte, ein paar Decken und Spiele und mehr

Buntes Frühlingsfest mit 300 Gästen

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Die OrganisatorInnen des Frühlingsfests blicken zufrieden auf eine gelungene Feier zurück. Am 25. April kamen rund 300 Gäste aus verschiedensten Ländern in die Löbtauer Hoffnungskirche, um das Ende der kalten Jahreszeit zu feiern. Im Hof der Kirche tanzten, sangen und trommelten die Gäste ausgelassen und erprobten sich an kniffligen Spielen, die nur durch gute Teamarbeit und Geduld zu lösen waren. Grußworte sprachen die Pfarrerin der Gemeinde Frieden und Hoffnung und Mitbegründerin des Netzwerks, Gisela Merkel-Manzer, Christian Behr, Superintendent von Dresden-Mitte,

Leitfaden zur Wohnungssuche

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Eine Wohnung in Dresden zu finden ist nicht leicht. Vor einigen Jahren gab es in Dresden noch recht viel Leerstand, mittlerweile ist der Wohnraum recht knapp geworden. Besonders schwierig ist es für Menschen, die Hartz4 beziehen, da viele VermieterInnen berufstätige MieterInnen bevorzugen. Geflüchtete, deren Asylantrag positiv bewertet wurde, gehören zu dieser Gruppe und müssen nach Anerkennung ihres Asylgesuchs in wenigen Monaten aus ihrer Gemeineschaftsunterkunft oder dezentralen Wohnung ausziehen. Dabei gibt es viel Bürokratie, die beachtet werden muss. Unsere ehemalige Mitstreiterin

Der Spendenraum – ein fester Treffpunkt im Löbtauer Netzwerk

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Der Spendenraum von „Willkommen in Löbtau“ besteht seit April 2015 im Hinterhaus der Emil-Ueberall-Straße 6, welches die Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung zur Verfügung stellt. Aktuell decken 15 aktive AG-Mitglieder die Öffnungszeiten ab und organisieren sich selbstständig. Zu Beginn war die AG froh, wenn überhaupt jemand gekommen ist. Inzwischen warten an jedem Öffnungstag bereits 20 oder mehr Menschen schon 30 Minuten vorher. Derzeit kommen zwischen 20 und 40 Geflüchtete, zu Stoßzeiten im Herbst und Winter waren es schätzungsweise bis zu 60 Personen. In

Landesbischof besucht Frühlingsfest von Willkommen in Löbtau

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Am Montag, den 25.04.2016 feiert das Netzwerk Willkommen in Löbtau den Frühlingsanfang. Ab 17:30 Uhr sind Geflüchtete, NachbarInnen und Interessierte eingeladen in die Hoffnungskirche, Clara-Zetkin-Straße 30, zu kommen, um gemeinsam bei Musik, Spiel und kulinarischen Überraschungen die neue Jahreszeit zu begrüßen. Auch der Landesbischof der Evanglisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen, Carsten Rentzing, kommt zum Fest. Gemeinsam mit der Löbtauer Pfarrerin Gisela Merkel-Manzer begrüßt er um 18 Uhr die Gäste. Das Netzwerk erwartet großes Interesse am Fest. „Zu den bisherigen Festen kamen immer

Fußball verbindet!

Die Fußballmannschaft von Willkommen in Löbtau

Seit Anfang des Jahres weht internationaler Flair über den Kunstrasenplatz an der Malterstraße 18. Etwa 30 bis 50 Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kommen hier jeden Freitag ab 15 Uhr zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Fast alle Mitspieler sind aus ihrer Heimat geflohen und leben jetzt in Dresden. Für die 90 Minuten auf dem Fußballfeld aber werden alle Probleme für einen Augenblick vergessen und es wird stattdessen dem Ball hinterhergejagt, getrickst, diskutiert und gelacht. Man lernt sich kennen, an

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