Buntes Frühlingsfest mit 300 Gästen

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Die OrganisatorInnen des Frühlingsfests blicken zufrieden auf eine gelungene Feier zurück. Am 25. April kamen rund 300 Gäste aus verschiedensten Ländern in die Löbtauer Hoffnungskirche, um das Ende der kalten Jahreszeit zu feiern. Im Hof der Kirche tanzten, sangen und trommelten die Gäste ausgelassen und erprobten sich an kniffligen Spielen, die nur durch gute Teamarbeit und Geduld zu lösen waren. Grußworte sprachen die Pfarrerin der Gemeinde Frieden und Hoffnung und Mitbegründerin des Netzwerks, Gisela Merkel-Manzer, Christian Behr, Superintendent von Dresden-Mitte,

Leitfaden zur Wohnungssuche

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Eine Wohnung in Dresden zu finden ist nicht leicht. Vor einigen Jahren gab es in Dresden noch recht viel Leerstand, mittlerweile ist der Wohnraum recht knapp geworden. Besonders schwierig ist es für Menschen, die Hartz4 beziehen, da viele VermieterInnen berufstätige MieterInnen bevorzugen. Geflüchtete, deren Asylantrag positiv bewertet wurde, gehören zu dieser Gruppe und müssen nach Anerkennung ihres Asylgesuchs in wenigen Monaten aus ihrer Gemeineschaftsunterkunft oder dezentralen Wohnung ausziehen. Dabei gibt es viel Bürokratie, die beachtet werden muss. Unsere ehemalige Mitstreiterin

Der Spendenraum – ein fester Treffpunkt im Löbtauer Netzwerk

Foto: Willkommen in Löbtau

Der Spendenraum von „Willkommen in Löbtau“ besteht seit April 2015 im Hinterhaus der Emil-Ueberall-Straße 6, welches die Kirchgemeinde Frieden und Hoffnung zur Verfügung stellt. Aktuell decken 15 aktive AG-Mitglieder die Öffnungszeiten ab und organisieren sich selbstständig. Zu Beginn war die AG froh, wenn überhaupt jemand gekommen ist. Inzwischen warten an jedem Öffnungstag bereits 20 oder mehr Menschen schon 30 Minuten vorher. Derzeit kommen zwischen 20 und 40 Geflüchtete, zu Stoßzeiten im Herbst und Winter waren es schätzungsweise bis zu 60 Personen. In

Landesbischof besucht Frühlingsfest von Willkommen in Löbtau

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Am Montag, den 25.04.2016 feiert das Netzwerk Willkommen in Löbtau den Frühlingsanfang. Ab 17:30 Uhr sind Geflüchtete, NachbarInnen und Interessierte eingeladen in die Hoffnungskirche, Clara-Zetkin-Straße 30, zu kommen, um gemeinsam bei Musik, Spiel und kulinarischen Überraschungen die neue Jahreszeit zu begrüßen. Auch der Landesbischof der Evanglisch-Lutherischen Landeskirche Sachsen, Carsten Rentzing, kommt zum Fest. Gemeinsam mit der Löbtauer Pfarrerin Gisela Merkel-Manzer begrüßt er um 18 Uhr die Gäste. Das Netzwerk erwartet großes Interesse am Fest. „Zu den bisherigen Festen kamen immer

Fußball verbindet!

Die Fußballmannschaft von Willkommen in Löbtau

Seit Anfang des Jahres weht internationaler Flair über den Kunstrasenplatz an der Malterstraße 18. Etwa 30 bis 50 Menschen aus vielen verschiedenen Ländern kommen hier jeden Freitag ab 15 Uhr zusammen, um gemeinsam Fußball zu spielen. Fast alle Mitspieler sind aus ihrer Heimat geflohen und leben jetzt in Dresden. Für die 90 Minuten auf dem Fußballfeld aber werden alle Probleme für einen Augenblick vergessen und es wird stattdessen dem Ball hinterhergejagt, getrickst, diskutiert und gelacht. Man lernt sich kennen, an

Willkommen in Löbtau sucht ehrenamtliche UnterstützerInnen

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Fußballtraining organisieren, Fahrräder flott machen, Kleiderspenden sortieren, Wohnungen suchen – mit diesen Aktivitäten schlagen die Ehrenamtlichen des Nachbarschaftsnetzwerks Willkommen in Löbtau Brücken zwischen alteingesessenen und neuen Dresdnerinnen. Das Netzwerk unterstützt geflüchtete Menschen dabei, in Dresden anzukommen – und braucht dabei Unterstützung! Am Mittwoch, 17. Februar, lädt das Netzwerk alle Interessierten ein, die verschiedenen Arbeitsgruppen kennenzulernen.   Unterstützung suchen Gruppen, die Geflüchteten dabei helfen, eine eigene Wohnung zu finden, einen Ausbildungsplatz oder Arbeit zu finden. Andere Gruppen organisieren Freizeitaktivitäten wie gemeinsames

Aufruf zur Mahnwache gegen die NPD-Demo in Gorbitz am Mittwoch, 3. Februar

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All refugees welcome in Gorbitz, Löbtau und überall! Am Mittwoch gilt es, für Vielfalt und Menschlichkeit und gegen Rassismus in Gorbitz einzutreten. Dort ruft die NPD am 3. Februar ab 18.30 Uhr zu einer rassistischen Demonstration nahe dem Einkaufszentrum Sachsenforum auf, die sich gegen Asylsuchende richtet. Das Vorgehen der NPD folgt dabei dem üblichen Schema: Kurz vor der Eröffnung des neuen Asylheims in der Ginsterstraße versucht sie, aufgebrachte Bürger für ihre Agenda zu mobilisieren und die Deutungshoheit in dem Viertel

SpenderInnen gesucht: Tarek soll ankommen dürfen

Gemeinsamer Spendenaufruf vom Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ und dem WUMS e.V. Seit Februar lebt Tarek N. in Löbtau, kennengelernt haben wir ihn beim Willkommenfest für die Geflüchteten des Übergangswohnheims der Tharandter Straße 8. In der Nachbarschaft hat er ein WG-Zimmer gefunden, doch das Sozialamt übernimmt die Miete bisher nicht. Damit Tarek dort wohnen kann, wo er sich wohlfühlt, bitten das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ und der WUMS e.V. um Ihre Spende, bis das Sozialamt die Miete zahlt. Seit der Eröffnung

Refugees-Welcome-Schwibbögen für weltoffenes Weihnachten

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Mit traditioneller Weihnachtsdeko ein Zeichen für Weltoffenheit setzen – das ist das Ziel einer Initiative des Dresdner Unternehmens Laser Wünsche. Mit Hilfe eines Lasercutters stellt die Firma die beliebten Schwibbögen her – und verwendet anstelle erzgebirgischer Bergleute das „Refugees Welcome“-Logo als Motiv. Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, kann die Bögen bis zum 18.12. direkt bei der Firma bestellen. Ein Teil des Erlöses geht an „Willkommen in Löbtau“.   Vom Schwibbogen gibt es zwei verschiedene Modelle: Einmal ist eine geflüchtete Familie

„Montagabend in Dresden kann auch mal schön sein“

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Das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ feierte am Montag mit 200 Gästen eine internationale Adventsfeier in der Löbtauer Hoffnungskirche. Die übliche Kirchbestuhlung war kleinen Tischgruppen gewichen, an denen Dresdner mit und ohne Fluchthintergrund, Muslime, Christen und Atheisten gemeinsam Sterne bastelten, spielten und Plätzchen ausstachen. Die Hoffnungskirche in Löbtau war kaum wiederzuerkennen – statt Stuhlreihen waren Tischgruppen aufgebaut, an denen die Gäste zusammensaßen. An verschiedenen Stationen bastelten sie Papiersterne, sägten in einer kleinen Holzwerkstatt Kerzenhalter und formten Vanillekipferl. Geflüchtete Menschen, Mitglieder katholischer

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