Redebeitrag auf der Tolerade 2017

Hier veröffentlichen wir unseren Redebeitrag, der in gekürzter Form auf der Tolerade 2017 verlesen wurde: Mit dem Verkauf der städtischen Wohnbaugesellschaft 2006 durch die Schwarz-Gelbe Stadtratsmehrheit wurde der Anfang gemacht für eine Mietpreisspirale, von der heute fast alle DresdenInnen betroffen sind. Über Nacht wurden 50.000 Wohnungen an den US-amerikanischen Investor Fortress verkauft. Infolgedessen hat sich der Mietspiegel in Dresden seit der Erhebung 2011 bis heute um fast 50% erhöht. Dresden ist keine Stadt mehr, die für bezahlbare Mieten bekannt ist,

Osterwanderung in der Dresdner Heide

Insgesamt 19 Mitwanderer aus Iran, Irak, Marokko, Syrien, Deutschland waren es, die am Ostersamstag erwartungsfroh zu einer gemeinsamen Osterwanderung zum Bahnhof nach Klotzsche kamen. Auf den breiten Wegen durch die Dresdner Heide ging es über die Hofewiese und Heidemühle bis zum Ziel am Weißen Adler. Alle angesagten und auf dem Regenradar angezeigten Wolken gingen (fast) spurlos an uns vorbei. Unterwegs hatte der Osterhase kleine Kollegen aus Schokolade versteckt. Dazu begeisterte die Natur mit den vielen verschiedenen Grün-Schattierungen und Frühlingsblühern. Dass

ERÖFFNUNG DER NÄHWERKSTATT

Selten arbeiten Angebot und Nachfrage so gut Hand in Hand: Dank einer umfangreichen Nähmaschinenspende können Nachfragen von Geflüchteten nach einer Möglichkeit zum Schneidern jetzt einfach beantwortet werden. Die Aktiven der AG Spenden und Sarah vom Näh.Werk, haben mit viel Entschlossenheit eine Nähwerkstatt auf der Emil-Ueberall-Str. 6 (Spenderaum von „Willkommen in Löbtau“) eingerichtet. Eröffnung ist am Freitag, 7.4., 15 Uhr: Genäht werden kann alles, ob umändern, neu nähen oder aus vorhandenen Kleidungsstücken ein vollkommen neues Stück herstellen. Es stehen 4 Nähtische

„Willkommen in Löbtau“ erhält Dresdner Integrationspreis für AG „Ausbildung und Arbeit“

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden Dirk Hilbert hat unser Netzwerk für die Arbeitsgemeinschaft „Ausbildung und Arbeit“ mit dem Dresdner Integrationspreis 2016 ausgezeichnet. Der Preis ehrt erfolgreiches Engagement für die Integration von Migrantinnen und Migranten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt und wurde am 20. Dezember 2016 zum ersten Mal vergeben. Gewürdigt werden vorbildliche Aktivitäten des interkulturellen Engagements, die einen nachhaltigen Beitrag für ein vielfältiges, weltoffenes und solidarisches Miteinander in der Dresdner Stadtgesellschaft leisten. Es ist eine große Ehre für unsere Arbeitsgemeinschaft und das

Refugee-Welcome-Schwibbögen und Adventsfest am Montag, 05.12.2016

Refugees Welcome Schwibbögen

Aufgrund der großen Nachfrage im vergangenen Jahr werden wir auch dieses Jahr wieder die begehrten Refugees-Welcome-Schwibbögen für euer weihnachtlich geschmücktes Fenster anbieten! Die Idee stammt vom Konglomerat e.V. des Rosenwerks, wo auch die Bögen gefertigt werden. Die Einnahmen – über 1500€ in 2015, vielen Dank noch einmal dafür – werden dann an „Willkommen in Löbtau“ gespendet. Wir haben somit die Möglichkeit, verschiedene Projekte zu finanzieren, beispielsweise flossen die Gelder in die Idee einer mobilen Küche für Geflüchtete sowie einen Palettenbau-Workshop

Salata ist kein Salat und andere Einsichten – Der Kochabend in der Adventgemeinde

Essen Adventgemeinde

Jede Woche Donnerstag treffen sich Altlöbtauer, Neulöbtauer und Andere aus Dresden und Umgebung in den ausgebauten Kellerräumen der Adventgemeinde in der Poststraße um gemeinsam zu kochen und zu essen. Bei diesem gemeinsamen Koch- und Sprachabend wird wird viel geschnippelt, gemischt, gegart, gespielt, gegessen und gelacht. Helfende Hände sind schnell gefunden und die ein oder andere Einsicht in andere Kulturen bietet das Treffen allemal – ob beim Kartoffeln schälen oder am Tisch. Am Anfang steht die Ruhe. Und der Kicker Es

Zwei Jahre „Willkommen in Löbtau“ – aktiv werden leicht gemacht

Zum zweijährigen Bestehen zieht das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ Fazit und präsentiert seine neue Struktur. Auf einem Markt der Möglichkeiten haben NachbarInnen und BürgerInnen die Chance sich über die Arbeit der einzelnen AGs des Netzwerks zu informieren. Dazu lädt das Netzwerk interessierte Menschen am Mittwoch, den 02.11. ab 19:30 in die Hoffnungkirche Dresden-Löbtau ein. Nach zwei Jahren Erfahrung in der Arbeit mit geflüchteten Menschen durchläuft das Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ einen strukturellen Wandel. Die meisten der Schutzsuchenden, die die Angebote

Unser Sommerfest 2016

Ende August war es endlich soweit – wir feierten unser Sommerfest im Garten der Hoffnungskirche in Dresden Löbtau. Bei schönem Sommerwetter verbrachten wir einen tollen Abend mit ca. 300 Gästen. Besonders gefreut hat uns, dass neben zahlreichen Geflüchteten auch viele „Alt-Dresdner“ den Weg zu uns gefunden haben. Das vegetarische Mitbringbuffet ist inzwischen fast schon eine Tradition bei unseren Festen. Damit es keine Schwierigkeiten bei der Essensauswahl gibt, haben wir uns für fleischlose Kreationen entschieden, was bei allen Gästen wunderbar ankommt.

„Willkommen in Löbtau“-Fußballgruppe: Freudschaftsspiel gegen SG Gittersee

Die Fußballgruppe des Nachbarschaftsnetzwerks „Willkommen in Löbtau“ war am Dienstag zu Gast in Gittersee. Denn der dort ansässige Fußballverein – die SG Gittersee – hatte  zu einem Freundschaftsspiel geladen. Zweck des Spiels war einerseits ein Formtest für den Gastgeber, der in der Stadtliga C antritt. Anderseits wollte der Verein durch das Spiel herausfinden, ob in dem Team von „Willkommen in Löbtau“ Spieler sind, die die Mannschaft der Gitterseer verstärken könnten. Für einige der Geflüchteten, von denen manche seit knapp anderthalb

Vernetzungsabend der AG Arbeit und Ausbildung für Geflüchtete – Ein Erfahrungsaustausch

Gruppe Schnittstelle Arbeitgeber Geflüchtete

Am 21.06.2016 lud die „AG Arbeit und Ausbildung“ zu einem Vernetzungsabend für den Austausch über Erfahrungen bei der Integration von Geflüchteten in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt ein. Die rund 30 Teilnehmer/innen aus unterschiedlichen Initiativen und Unterstützungseinrichtungen aus der Landeshauptstadt und darüber hinaus trafen sich in den Räumlichkeiten der Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften und bildeten vier Arbeitsgruppen. Die öffentlich zugänglich dokumentierten Ergebnisse zeigen, dass noch einige Arbeit vor den Engagierten und den Geflüchteten liegt, obwohl bereits vielfältige Angebote existieren.

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