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SUMMARY:Ringvorlesung TU Dresden "Ich bin nicht rassistisch aber..."
DESCRIPTION:Die durch die PEGIDA-Bewegung ausgelösten Debatten haben unter
  anderem darauf hingewiesen\, dass Rassismus – auch hier in Sachsen – 
 noch immer existiert.\nZugleich wird die Zuschreibung\, „rassistisch“ 
 zu sein\, von fast allen Menschen vehement abgelehnt. Rassismus ist ein un
 angenehmes Thema\, mit dem sich die meisten Menschen nicht gerne beschäft
 igen. Auch in den aktuellen Diskursen wird „rassistisch sein“ vor alle
 m mit Nationalsozialismus und Rechtsextremismus in Verbindung gebracht und
  damit als von der gesellschaftlichen Mitte weit entferntes\, störendes R
 andphänomen thematisiert. Rassistische Zuschreibungen und Verhaltensweise
 n gehören jedoch zur allgegenwärtigen Erfahrungswelt von Menschen\, die 
 als vermeintlich „Andere“ und „Fremde“ markiert und damit diskrimi
 niert und ausgegrenzt werden.\nMit dem Titel „Wir sind nicht rassistisch
 \, aber…“ wollen wir dazu einladen\, sich damit auseinanderzusetzen\, 
 was rassistische Denkmuster und Strukturen mit uns allen zu tun haben. Die
  Veranstaltung möchte der Frage nachgehen\, was Rassismus ist und in welc
 her Weise unsere Gesellschaft rassistisch organisiert ist. Wie funktionier
 t dessen fortlaufende Verdeckung und in welcher Weise sind wir in diesen Z
 usammenhang verstrickt und von ihm geprägt? Welche Folgen haben Rassismus
 erfahrungen für die betroffenen Menschen? Welche Formen der Hilfe und des
  Empowerments für die betroffenen Individuen und „Gruppen“ gibt es un
 d welche Praxen der Bearbeitung von Rassismus als gesamtgesellschaftliches
  Phänomen?\nUm diese Fragen zu diskutieren\, soll zum einen grundlegend i
 n unterschiedliche rassismuskritische Perspektiven eingeführt werden. Zum
  anderen sollen Initiativen und Akteur_innen zu Wort kommen\, die sich dur
 ch ihre (bildungs-)politischen und künstlerischen Arbeiten mit Alltagsras
 sismus und seinen Folgen auseinandersetzen.\n\nDie Veranstaltung ist geöf
 fnet für Studierende der Dresdner (Fach-)Hochschulen sowie alle Interessi
 erten.\n\nDie Ringvorlesung wird an der TU Dresden im Rahmen des Studium G
 enerale durchgeführt und findet donnerstags ab dem 23.04.2015 von 16.40 b
 is 18.10 Uhr im ZEU/160 /H statt.\nInfos findet ihr auch bei Opal oder auf
  Facebook.\n\n__\n\nVeranstaltungsübersicht\n\n23.04. Anna Nikolenko (LAG
  pokuBi e.V.): Was ist Rassismus?\n\n30.04. Katrin Holinski &amp\; Asylum 
 Seekers Movement: Zur Situation geflüchteter Menschen und ihre Selbstorga
 nisation (parts in English)\n\n07.05. Kien Nghi Ha: Die Farbe des Wissens.
  Rassistische Exklusion und Weißsein in universitären Strukturen (in Koo
 peration mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen)\n\n21.05. G
 rada Kilomba: A Ghost That Keeps Haunting Us (in English) (in Kooperation 
 mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen)\n\n04.06. Gideon Botsch: „Ich b
 in gewiss kein Antisemit…“ Judenhass in der Gegenwart (in Kooperation 
 mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen)\n\n10.06. (Mittwoch!) Noah Sow: 
 Wessen Wissen ist Wissen™? Koloniale Wissensarchive und -Hierarchien in 
 Schule und Hochschule (in Kooperation mit Dresden Postkolonial)\nanschlie
 ßend: Colloquium of Color\n\n18.06. Markus End: Antiziganismuskritik und 
 Kritik des „Antiziganismus“. Zur Analyse des Phänomens und zur Diskus
 sion um den Begriff (in Kooperation mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-St
 iftung Sachsen)\n\n25.06. Andrea Hübler (RAA): Rassistische Gewalt in Sac
 hsen und Dresden\n\n02.07. Narku Laing: Schwarze Deutsche Bewegungen im mo
 dernen Deutschland\n\n09.07. Astride Velho: Subjektivierung unter den Bedi
 ngungen von Alltagsrassismus – Implikationen für die pädagogische Prax
 is\n\n16.07. Susan Arndt: Rassismus in historischer Perspektive (in Kooper
 ation mit dem FSR Spralikuwi)\n\n23.07. María do Mar Castro Varela: Rassi
 smus und die Frage nach Sozialer Gerechtigkeit
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