Jetzt Tutor bzw. Tutorin werden für Geflüchtete

Deine Aufgaben als Tutor/in für Geflüchtete:

Tutoren helfen Geflüchteten beim Lernen und bei den Hausaufgaben für Schule, Sprachkurse, und Berufsschule. Die Geflüchteten bringen ihre Aufgaben in den Lernraum mit, lösen sie selbstständig und, wenn sie nicht weiterkommen, hilfst Du, soweit Du kannst.

Wo und Wann kann ich Tutor/in sein? 

Egal ob regelmäßig oder gelegentlich, geplant oder spontan – als Tutor/in bist Du bei uns immer willkommen! 

1. Möglichkeit: Lernraum in Kooperation mit dem SPIKE Dresden

Es sind durchschnittlich zwischen 10-20 Geflüchtete und ab und zu auch einige Einheimische (Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene) pro Tag im Lernraum. Diese werden von ca. 2-4 Tutoren/Tutorinnen unterstützt. Die Teilnehmer/innen bringen ihre Aufgaben (z.B. aus der Sprachschule und (Berufs-) Schule mit) in den Lernraum und lösen sie selbstständig. Die Tutor/innen erklären die Aufgaben und helfen, wenn die Teilnehmer/innen nicht mehr weiterkommen. Bücher und Lernmaterialien sind vorhanden.

SPIKE Dresden, Karl-Laux-Str.  5, 

01219 Dresden Leubnitz Neuostra

Jeden Mo, Di, Do 16-19 Uhr und 

Mi 15-17:30 Uhr

Um die Planung zu erleichtern, freuen wir uns, wenn Du dich (bis zu einen Tag vorher) in unsere Tabelle einträgst (den Link erhälst Du mit der Anmeldung) oder dich vorab telefonisch bei uns meldest.

2. Möglichkeit: Sprachgruppe „Deutsch im Keller“ (DiK)

Zu unserem „Deutsch im Keller“ (DiK)-Abend kommen jeden Mittwoch um die 15 Geflüchtete und andere neu Angekommene. Material wird von den Lernern mitgebracht oder von uns bereitgestellt – es gibt Sprachspiele, Lehrbücher, Bücher zur Prüfungsvorbereitung und Aktivitäten, die auf den Beruf vorbereiten. Normalerweise ist auch jemand da, den man um Rat fragen kann, wenn man selbst Fragen zum Akkusativ hat.

Poststr. 13, 

01159 Dresden Löbtau

Jeden Mi, 19-21 Uhr 

Interesse oder Fragen?

Email an: 

tutorengesucht@willkommen-in-loebtau.de

Häufige Fragen:

Wie alt muss ich als Tutor/in sein:

Am besten mind. 16 Jahre, nach oben hin offen. Unsere Tutoren/Tutorinnen sind Schüler, Azubis, Studierende, Abiturienten, Hausfrauen-und männer, Berufstätige, Arbeitssuchende und Rentner.

Was muss ich als Tutor/in „können“:

Du solltest einfach Spaß daran haben, anderen zu helfen und etwas zu erklären.

Wenn Du fliessend Deutsch sprechen und schreiben kannst, bist Du schon für viele eine große Hilfe.

Ich kann nicht regelmäßig als Tutor/in kommen – ist das ein Problem?

Nein, Tutoren/Tutorinnen können so selten oder so oft kommen, wie sie können und wollen.  – jede Hilfe hilft!

Was ist, wenn ich dem Geflüchteten / der Geflüchteten nicht weiterhelfen kann?

Das kann in Einzelfällen natürlich vorkommen. Unsere Devise ist hier die Hilfe zur Selbsthilfe. Sowohl unser Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ als auch unser Kooperationspartner „SPIKE Dresden“ haben viel Wissen und Kontakte und können helfen, die passenden Materialien oder ggf. Tutoren, sie sich auf dem entsprechenden Gebiet auskennen, zu organisieren.

Was ist der Unterschied zwischen einem/r Paten/Patin und einem/r Tutor/in?

Es gibt folgende Unterschiede:

1.) Intensität der Beziehung:

Ein Pate/eine Patin hat eine 1:1 Beziehung mit seinem / ihrem Patenkind. Es entsteht eine engere Beziehung, die für beide Seiten spannend ist.

Ein/e Tutor/in betreut mehrere Geflüchtete gleichzeitig im Lernraum (meist 1:5 bis 1:8).

2.) Zeitaufwand:

Eine Patenschaft ist zeitaufwändiger. Gerade zu Beginn wird es mehr Zeit in Anspruch nehmen, die Situation des Geflüchteten zu verstehen und Maßnahmen zu besprechen. Wenn die erste Hilfe zur Selbsthilfe dann läuft, geht Vieles dann auch per Telefon, Whatsapp oder Email.

Ein/e Tutorin kann den Zeitaufwand frei je nach Möglichkeiten anpassen.

3.) Flexibilität:

Eine Patenschaft ist enger, aber dadurch auch weniger flexibel. Der Geflüchtete braucht gerade zu Beginn jemanden, der ihm die richtige Hilfe zur Selbsthilfe gibt.

Ein/e Tutor/in ist flexibler und kann bis zu einem Tag vorher festlegen, wann er/sie kommen will. Man darf auch ganz spontan vorbeikommen. Kurzfristiges Absagen per Telefon ist in dringenden Fällen natürlich ebenfalls möglich.

Kontakte:

Von „Willkommen in Löbtau“

Michael Kobel (michael.kobel@online.de), Leiter AG Ausbildung und Arbeit

Marlis Straessner-Lacroix (marlis@willkommen-in-loebtau.de), Koordinatorin AG Ausbildung und Arbeit.

Nadine Brando (n.rothacher@gmx.de) Deutschgruppe

Franziska Niese (f.niese.spike@gmail.com), SPIKE Dresden