Jetzt Pate bzw. Patin werden für Geflüchtete

Unser Motto lautet „Integration beginnt mit Begleitung“!

Wenn die Geflüchteten bereits schon Deutsch können (mind. Niveau B1, besser B2), helfen wir ihnen bei der Suche nach Ausbildung und Arbeit. Hierzu werden längerfristige Patenschaften geschlossen (1:1 Betreuung), die für beide Seiten bereichernd sind. Der Fokus liegt auf „Hilfe zur Selbsthilfe“, d.h. die Patinnen und Paten übernehmen NICHT die Arbeit der Geflüchteten.

Deine Aufgaben in einer Patenschaft für Geflüchtete:

  Unterstützung bei Lebensläufen und Bewerbungen

  Begleitung in den Ausbildung-und Arbeitsmarkt

  Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen und Eignungstests

  Begleiten zu Jobmessen

  Hilfe bei der Stellensuche

  Unterstützung bei berufsbezogenen Anliegen

Wo und Wann kann ich eine Patenschaft übernehmen? 

In ganz Dresden – Je nachdem, wo Du und die Geflüchteten wohnen.

Wann?

Je nach Bedarf der Geflüchteten.

 

Warum bei uns?

Wir unterstützen Dich mit Wissen, eigenem breiten Kontaktnetzwerk und bieten Erfahrungsaustausch mit anderen Paten und Patinnen.

Wir bieten Dir alles, was wichtig ist, damit Du Deinen „Patenkindern“ helfen kannst,  Ausbildung und Arbeit zu finden:

  Ein Starter-Kit mit den wichtigsten Infos einer Patenschaft

  Einen regelmäßigen Newsletter mit wichtigen, aktuellen Infos

  Den Zugang zu einer Wissensdatenbank (Wiki) mit vielen Infos

  Einen regelmäßigen Stammtisch zum Austausch mit anderen Paten/Patinnen.

  Gute Kontakte zu den wichtigsten hauptamtlichen Akteuren (z.B. Berufsanerkennung, Wirtschaftskammern, Jobcenter, Arbeitsagentur, Bildungskoordinatoren, Berufsberatung, Flüchtlingsrat, etc.)

  Vorträge zu aktuellen Themen

  Zugang zu einem breiten Netzwerk, das von Fußballspielen über Kochabende bis hin zum gemeinsamen Gärtnern viel für Einheimische und Geflüchtete bietet. Außerdem kooperieren wir mit dem SPIKE in Leubnitz – Neuostra, wo es einen Lernraum für Geflüchtete gibt.

Interesse?

Email an: patengesucht@willkommen-in-loebtau.de

Häufige Fragen zu Patenschaften:

Wie alt muss ich für eine Patenschaft sein?

Am besten mind. 16 Jahre, nach oben hin offen. Unsere Patinnen und Paten sind Studierende, Berufstätige,  Hausfrauen-und männer und Rentnern. Wir suchen auch gerne Azubis, da die Begleitung in der Ausbildung wichtiger wird (Berufsschule!).

Was muss ich als Pate/Patin „können“?

Du hast Spaß daran haben, anderen zu helfen.

Du sprichst und schreibst fließend Deutsch.

Du solltest mindestens für 6 Monate Zeit haben, am besten länger. Wenn Krankheit/Jobwechsel dazwischen kommen, ist das natürlich kein Problem und wir versuchen, Ersatz zu finden.

Wie alt sind die Geflüchteten? Wo kommen Sie her?

Die von unserem Netzwerk betreuten Geflüchteten sind circa zwischen 20 und 45 Jahre alt. Sie kommen zum großen Teil aus Syrien, aber auch aus anderen Ländern (Afghanistan, Irak, etc.). Zur Zeit betreuen wir viele Männer, aber möchten den Frauenanteil stärken.

Was ist, wenn ich dem Geflüchteten / der Geflüchteten nicht weiterhelfen kann?

Unser Netzwerk „Willkommen in Löbtau“ hat viel Wissen und wir können weiterhelfen.

Was ist der Unterschied zwischen einem/r Paten/Patin und einem/r Tutor/in?

Es gibt folgende Unterschiede:

1.) Intensität der Beziehung:

Ein Pate/eine Patin hat eine 1:1 Beziehung mit seinem / ihrem Patenkind. Dadurch entsteht eine engere Beziehung, die für beide Seiten spannend ist.

Ein/e Tutor/in betreut mehrere Geflüchtete gleichzeitig im Lernraum (meist 1:5 bis 1:8).

2.) Zeitaufwand:

Eine Patenschaft ist zeitaufwändiger. Gerade zu Beginn wird es mehr Zeit in Anspruch nehmen, die Situation der Geflüchteten zu verstehen und Maßnahmen zu besprechen. Wenn die erste Hilfe zur Selbsthilfe dann läuft, geht Vieles dann auch per Telefon, Whatsapp oder Email.

Ein/e Tutorin kann den Zeitaufwand frei je nach Möglichkeiten anpassen.

3.) Flexibilität:

Eine Patenschaft ist enger, aber dadurch auch weniger flexibel. Der/die Geflüchtete braucht gerade zu Beginn jemanden, der ihm die richtige Hilfe zur Selbsthilfe gibt.

Ein/e Tutor/in ist flexibler und kann bis zu einem Tag vorher festlegen, wann er/sie kommen will. Man darf auch ganz spontan vorbeikommen. Kurzfristiges Absagen per Telefon ist in dringenden Fällen natürlich ebenfalls möglich.

Kontakt:

Michael Kobel (michael.kobel@online.de) und

Marlis Straessner-Lacroix (marlis@willkommen-in-loebtau.de) von „Willkommen in Löbtau“